Lernförderung im Bildungs- und Teilhabepaket

Bedürftige Kinder und Jugendliche haben einen Rechtsanspruch auf‘s Mitmachen - bei Tagesausflügen und dem Mittagessen in Kita, Hort und Schule, bei Musik, Sport und Spiel in Vereinen und Gruppen. Das Bildungspaket der Bundesregierung unterstützt gezielt Kinder und Jugendliche, deren Eltern nach dem SGB II leistungsberechtigt sind (insbesondere Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld), Leistungen nach § 2 AsylbLG, Sozialhilfe, den Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen. Auch wer Leistungen nach § 3 AsylbLG bekommt, kann einen Anspruch auf das Bildungspaket haben.
Die Lernförderung wird für Schülerinnen und Schüler erbracht und muss gesondert beantragt werden.

Folgende Voraussetzungen müssen gegeben sein:

  • Das Erreichen der Lernziele ist gefährdet.
  • Schulische Angebote zur Lernförderung werden genutzt,
    reichen jedoch nicht aus.
  • Das Lernziel kann durch die Lernförderung erreicht werden.
  • Die vorübergehende Lernschwäche ist nicht durch unentschuldigtes Fehlen oder Ähnliches verursacht, es sei denn, es liegen Anzeichen für eine nachhaltige Verhaltensänderung vor.


Dem Antrag auf Lernförderung ist eine Bescheinigung der Schule über den Förderbedarf und die Bestätigung des Vorliegens der oben genannten Voraussetzungen beizufügen. Seit September 2011 ist im Landkreis Barnim ausschließlich die Kreisvolkshochschule für die Umsetzung der Lernförderung zuständig. Bitte beachten Sie dies, bevor Sie sich vertraglich bei einem anderen Anbieter binden. Sobald Ihnen der Gutschein vorliegt, vereinbaren Sie bitte einen Gesprächstermin mit uns. Die Lernförderung wird von pädagogischen Fachkräften erteilt und findet in der Regel in der Schule Ihres Kindes oder im Wohnort statt.

Informationen und Beratung bei:

Dr. Christine Schäfer
schaefer(at)kvhs-barnim(dot)de
Telefon 03334 34597 (Regionalstelle Eberswalde)
Telefon 03338 39893-1128 (Regionalstelle Bernau)