Rund um gelungen - Barnimer Medientag 2017 als Ideenschmiede für digitales Lernen

Der zweite Barnimer Medientag am 31. August auf dem Campus Finow lud wieder zum Ausprobieren und Mitmachen ein. Der Schwerpunkt in diesem Jahr war der Bereich Förder- und Grundschulen. Rund hundert Lehrkräfte aus zwei Schulen des Landkreises nutzten das vielfältige Workshop-Angebot, in dem es insbesondere um die Nutzung digitaler Medien bei der didaktischen Vermittlung von Unterrichtsthemen ging. Prof. Dr. Karsten Wolf von der Universität Bremen stellte in seinem Impuls-Vortrag „Medienintegration im Unterricht – Pflicht oder Kür?“ Praxisbeispiele vor wie Medienintegration im Unterricht gelingen kann und machte auf das Strategiepapier der Kultusministerkonferenz vom 8. Dezember 2016 aufmerksam, mit denen sich die Bundesländer auf einen verbindlichen Rahmen für die gesellschaftliche so bedeutsame „Bildung in der digitalen Welt“ verständigt haben.
In insgesamt sieben Workshops konnten sich anschließend Lehrerinnen und Lehrer Anregungen holen wie Kinder im Unterricht und außerhalb der Schule durch digitale Bildung gefördert werden können und soziale Teilhabe erfahren. So gab es Workshops etwa zu den Themen geschlechtersensible Pädagogik mittels Smartphone, Programmieren lernen mit dem Mikrocontroller Calliope, zum Umgang mit Themen wie Cybermobbing, Sexualität und deren Prävention sowie Sprachentwicklung- und förderung durch  digitale Medien.
Neben den fachlichen Inputs durch die Referentinnen und Referenten bot der Medientag die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch und zur Vernetzung zwischen den Lehrkräften, dem Landkreis und dem staatlichen Schulamt. Der Barnimer Medientag soll in den kommenden Jahren fortgesetzt werden, so Landrat Bodo Ihrke.
Der Fachtag entstand in Zusammenarbeit zwischen dem  Medienzentrum Barnim, dem Sachgebiet Bildung beim Landkreis Barnim und der Fortbildungsakademie für Pädagogen.