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Demokratie im Job? Die Chance, die Arbeitswelt von morgen (Bildungszeit)

Montag, 26. - Dienstag, 27. Januar 2026, 9:00 - 16:00 Uhr, Regionalstelle Bernau, Jahnstraße 45

Stellen Sie sich vor, man hat echte Mitsprache – nicht nur beim Kaffeeautomaten, sondern bei den großen Fragen: Was wird produziert? Wie arbeiten wir? Wem nützt unser Handeln? In einer Welt, in der Unternehmen oft mächtiger sind als Staaten, aber intern wie Monarchien funktionieren, geht es auch anders: Hier erkunden wir gemeinsam, wie Demokratie im Betrieb nicht nur Utopie bleibt!

Wir bewegen uns von der eigenen Arbeitsrealität langsam zu utopisch scheinenden Möglichkeiten der Beteiligung an Entscheidungen in Unternehmen, die jeweils in echten Beispielen verankert sind. 
Zu Beginn betrachten wir unsere bisherigen Erfahrungen mit Demokratie in Ausbildung und Beruf. Darauf folgt der aktuelle Stand der betrieblichen und unternehmerischen Mitbestimmung in Deutschland. Anschließend schauen wir uns verschiedene alternative Möglichkeiten der demokratischen Mitbestimmung in Unternehmen an. Dazu werden wir Unternehmen kennenlernen, die diese Ideen leben.

1. Genossenschaften, selbstverwaltete Betriebe, Rückeroberte Betriebe in Arbeiter*innenhand
2. Unternehmensräte und neutralisiertes Kapital, Unternehmen die sich selbst gehören
3. New Work, kollegial geführte Unternehmen und weitere Formen der Selbstorganisation in Unternehmen 
4. Konzepte und Beispiele jenseits des vorherrschenden Wirtschaftssystems: Commoning und Wirtschaften nach dem Modell Solidarischer Landwirtschaft

Zum Ende werfen wir einen kurzen Blick auf die volkswirtschaftliche Ebene und was Demokratie für Wirtschaft über einzelne Unternehmen hinaus bedeuten kann. Durch eine Abschlussreflexion baut jede Person für sich, unterstützt von den anderen Kursteilnehmenden, die Brücke zwischen utopischen Modellen und der eigenen Arbeitsrealität.

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